Über mich
Ich bin Jeannette – Coachin, Mediatorin und ein Mensch, der neugierig auf Menschen und ihre Geschichten geblieben ist.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Entwicklung selten geradlinig verläuft. Mein eigener Lebensweg hat mich früh gelehrt, leistungsfähig zu sein, durchzuhalten und Erwartungen zu erfüllen. Lange Zeit konnte ich vieles gut – nur mich selbst und das, was ich wirklich brauchte, nahm ich dabei nicht immer ausreichend wahr.
Mit der Zeit habe ich gelernt, genauer hinzuschauen. Auf meine eigenen Bedürfnisse. Auf meine Grenzen. Auf das, was mir entspricht – und auch auf das, was es nicht tut.
Dabei habe ich verstanden, wie sehr Erfahrungen, erlernte Überzeugungen und die Erwartungen anderer unsere Entscheidungen beeinflussen können. Aber auch, dass wir ihnen nicht für immer folgen müssen.
Diese Erfahrung prägt mich bis heute – persönlich und in meiner Arbeit.
Was ich mitbringe
Mein Psychologiestudium bildet eine wichtige fachliche Grundlage meiner Arbeit. Hinzu kommen Aus- und Weiterbildungen unter anderem im Coaching, NLP, Stress- und Burnout-Coaching sowie in der Mediation.
Mindestens genauso wichtig sind für mich die Erfahrungen, die kein Lehrbuch vermitteln kann.
Ich habe über viele Jahre Menschen begleitet, mit ihnen an persönlichen Zielen gearbeitet und mehr als ein Jahrzehnt die Arbeitswelt einer großen öffentlichen Verwaltung von innen kennengelernt. Dabei bin ich sehr unterschiedlichen Menschen, Lebenswegen und Herausforderungen begegnet.
Und eines fasziniert mich bis heute: Wie viel in einem Menschen bereits vorhanden sein kann, obwohl er selbst es in diesem Moment vielleicht gar nicht sehen kann.
Wie ich heute arbeite
Ich möchte Frauen nicht erklären, wie sie ihr Leben führen sollen. Und ich glaube auch nicht, dass ich ihre Antworten besser kennen kann als sie selbst.
Was ich kann, ist zuhören. Fragen stellen. Einen anderen Blickwinkel anbieten. Manchmal auch etwas hinterfragen. Und gemeinsam genauer hinschauen, wenn die eigenen Gedanken sich im Kreis drehen oder die Stimmen von außen lauter geworden sind als die eigene.
Dabei interessieren mich nicht nur die vermeintlichen Schwächen oder das, was gerade schwierig ist. Mich interessiert besonders das, was schon da ist: Erfahrungen, Fähigkeiten, Werte, Bedürfnisse und die ganz persönlichen Möglichkeiten einer Frau.
Es geht für mich nicht darum, einem bestimmten Bild einer „starken Frau“ zu entsprechen. Stärke kann auch bedeuten, sich selbst ernst zu nehmen. Die eigenen Grenzen zu achten. Eine Entscheidung zu verändern. Nein zu sagen. Oder sich zu erlauben, einen ganz eigenen Weg zu gehen.
Ich gebe keine fertigen Antworten vor. Ich begleite Frauen dabei, ihren eigenen Werkzeugkasten wiederzuentdecken und darauf zu vertrauen, dass sie selbst sehr viel mehr mitbringen, als ihnen manchmal bewusst ist.
Denn die wertvollsten Antworten dürfen die eigenen sein.